Assessor_2.0/SECURITY.md

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18 KiB
Markdown

# Sicherheitsmodell
## ISO-Korpus-Upload und Embedding (Phase 13F)
Die beiden lizenzierten DIN-ISO-PDFs werden nur durch eine bewusste Aktion im
Data Hub an die Same-Origin-API uebertragen. Der Upload erfordert zusaetzlich
einen serverseitig konfigurierten, mindestens 32 Zeichen langen Operator-Token;
der Backendvergleich erfolgt zeitkonstant vor dem Lesen des Anfrageinhalts.
Der Token wird nicht in Browser-Storage, URLs, Antworten oder Logs abgelegt.
Er ist eine Uebergangsberechtigung fuer diese eine globale Aktion und ersetzt
keine Nutzerverwaltung oder allgemeine Autorisierung.
Jedes PDF ist auf 32 MiB begrenzt. Die bestehende serverseitige PDF.js-Pruefung
verlangt kopierbaren Text, passende Struktur und dieselben 93 Kontrollen.
Das Parsing laeuft in einem begrenzten Worker. Die Original-PDFs liegen nur
waehrend des Jobs in einem privaten Verzeichnis und werden danach entfernt.
Die daraus erzeugte versionierte JSON-Korpusquelle liegt dauerhaft im privaten
Artefakt-Volume, damit der abgeleitete Qdrant-Index wiederhergestellt werden
kann. Es gibt keinen API-Endpunkt zum Lesen der PDFs oder des Kontrolltexts;
die Status-API zeigt nur Version, Zaehlwerte und Quellhashes. Server- und
Volume-Administratoren koennen die Quelle technisch weiterhin lesen.
Beim Embedding geht der ISO-Kontrolltext nur vom Backend an den konfigurierten,
fuer diesen lizenzierten Inhalt freigegebenen Embedding-Endpunkt. Bei
fehlgeschlagener Verarbeitung bleibt die bisher aktivierte Version erhalten.
Die neue Version wird erst nach vollstaendigem Indexlauf aktiviert. Qdrant
bleibt ableitbar; PostgreSQL-Findings und Review-Entscheidungen werden durch
den Upload nicht veraendert. Phase-14-Authentifizierung und Rollen bleiben
offen.
## Accepted Risk: dokumentierte externe Entscheidung
Ergaenzung 2026-09-10: Der lokale Accepted-Risk-Dialog speichert begruendete,
befristete Entscheidungen mit Verantwortlichen, separater Freigabedokumentation,
Massnahmen, Wiedervorlage und vollstaendiger Versionshistorie im bestehenden
Review-JSONB. Der eigene Same-Origin-Endpunkt prueft Projektzugehoerigkeit,
Pflichtangaben und erwartete Revision; die Repository-Transaktion haengt eine
serverdatierte Version an. Allgemeine Reviewaenderungen duerfen die vorhandene
Historie nicht ersetzen. Originalbefunde und technische Bewertungen bleiben erhalten.
Namen und Freigabereferenzen sind Angaben zu einer externen Entscheidung, keine
authentifizierten Signaturen. Das Formular verifiziert weder Personen noch
Nachweisinhalte oder Freigabeberechtigungen. Referenzen bleiben inerter Text;
es gibt keine neuen Uploads, Netzfreigaben oder externen Dienste. JSONB-Historie
und Revisionsschutz sind kein Schutz gegen Datenbankadministratoren und kein
unabhaengiges Aufbewahrungsarchiv. Bestehende Loeschregeln bleiben anwendbar.
SSO, Rollen, verbindliche Freigaberegeln und manipulationsnachweisbare Aufbewahrung
bleiben Voraussetzungen fuer den Firmenbetrieb in Phase 14. Details und die
geplante normalisierte Ablage stehen in [RISK_ACCEPTANCE.md](docs/RISK_ACCEPTANCE.md).
## Lokale Datenverarbeitung
HTML-Parser-Nachhaertung 2026-09-09: Attributnamen und -werte werden linear
gelesen, einschliesslich langer wertloser beziehungsweise fehlerhafter Attribute.
Dies vermeidet quadratisches Regex-Backtracking vor der eigentlichen Extraktion.
PingCastle-Verweisziele werden pro unveraendertem Markup indiziert; doppelte
Definitionen bleiben mehrdeutig, Zielreihenfolge und Quellpositionen erhalten.
Die Indizes leben nur im aktuellen Import. Workerzeit, Speichergrenzen und
Netzwerk-/Persistenzberechtigungen werden nicht erweitert. Der im Screenshot
gezeigte Report wurde nicht gelesen; die Reproduktion verwendet synthetische Daten.
ASSESSOR besitzt zwei kontrollierte lokale Betriebsarten:
1. Im empfohlenen Browserbetrieb liefert das lokale Node.js-Backend die React-App
und `/api/v1` vom selben Ursprung aus. Dateien werden ausschließlich an diesen
lokalen Ursprung übertragen und dort verarbeitet.
2. Im Vite-Entwicklungs- oder optionalen Tauri-Modus bleibt der vorhandene
Browserparser als Fallback aktiv.
Es gibt keinen Upload von Importdateien an externe Dienste und keine Telemetrie.
Die einzige freigegebene externe Anwendungs-API ist das unten beschriebene,
ausdruecklich konfigurierte Work-LiteLLM fuer AI Overview.
Das lokale Backend bindet standardmäßig nur an `127.0.0.1`.
Eine Freigabe im Firmennetz ist erst mit HTTPS, Authentifizierung und
Berechtigungen in Phase 14 zulässig.
CSV, JSON, XML, HTML und Excel werden über dieselbe plattformneutrale
Importengine verarbeitet. Im Backend stellt jsdom die lokale HTML-/XML-
Dokumentstruktur bereit. Skriptausführung ist nicht aktiviert; aktive
HTML-Elemente werden vor der Tabellenauswertung entfernt. Umfangreiche oder tief verschachtelte HTML-Berichte verwenden automatisch eine begrenzte, nicht rekursive Tabellenextraktion. Excel-Formeln werden
nicht ausgewertet; verschlüsselte Archive und eingebettete VBA-Projekte werden abgewiesen. Spreadsheet-orientierte CSV-Exporte neutralisieren formelaktive Zellanfänge.
### PurpleKnight-Berichte
Workbook-Zusammenfassungen werden mit der generischen Tabellenextraktion
kombiniert, nicht anstelle der Indikatoren verarbeitet. HTML liest ausschließlich
inert eingebettete, begrenzte Datenobjekte aus lexikalisch erkannten
`window.reportJSON`- und `window["Category_n"]`-Zuweisungen. Zeichenketten,
Kommentare, HTML-Attribute und andere Raw-Text-Elemente sind keine Datenquellen.
Beschädigte Objekte, fehlende native IDs und konkurrierende Zuweisungen werden
abgewiesen. Wiederholte IDs und abweichende native Ergebnis-/Detailzähler
erzeugen Warnungen ohne stilles Verwerfen von Vorkommen. Null-Details ohne
Ergebnisse und ausdrücklich deklarierte leere Berichte bleiben zulässig.
Originalwerte, vollständige Zeitstempel, unbekannte Felder und native Quellpfade
bleiben erhalten; Summary und Berichtskontext sind von Findings getrennt.
Es entstehen keine neuen Ausführungs-, Netzwerk- oder Datenbankrechte.
### Strukturtreue bei PingCastle
XML-Attribute werden als separate Originalwerte mit exakten Quellpfaden geführt;
ausdrückliche Leere wird nicht als nicht erhoben interpretiert. Lexikalische
HTML-Auswertung respektiert zitierte Attribute und Raw-Text-Grenzen, sodass
Tooltip-Markup weder zu scheinbaren Tabellen noch zu Zelltext wird. Aktive
Attribute werden nur als vollständige Tag-Attribute entfernt. Fehlende native
Rule IDs, Dubletten und abweichende deklarierte Trefferzahlen besitzen explizite
Diagnosen; ein angekündigter, aber nicht lesbarer Befundbestand darf nicht als
erfolgreicher Nullbefund gelten. Regeln und Originalzähler bleiben getrennt.
Diese Änderung öffnet keine aktive HTML-, Netzwerk- oder Persistenzberechtigung.
Details und Grenzen: `docs/IMPORT_SECURITY_LIMITS.md`.
### Eingebettete Maester-Berichtsdaten
Maester-HTML kann neben JSON ein minifiziertes JavaScript-Objektliteral enthalten.
Der Quellenextractor liest daraus ausschließlich statische Daten: Objekte, Arrays,
Zeichenketten (auch mehrzeilig ohne Interpolation), endliche Zahlen, Boolean und
Null sowie die festen Boolean-Schreibweisen `!0`/`!1`. Er führt keinerlei Code aus.
Aufrufe, Variablenzugriffe, Getter, Spread, berechnete Schlüssel, doppelte Schlüssel
und Template-Interpolation werden abgewiesen. Die Grenzen und Regressionen sind in
`docs/IMPORT_SECURITY_LIMITS.md` beschrieben. Importierte Skripte bleiben inaktiv;
es gibt keine neue Netzwerk-, Shell- oder Tauri-Berechtigung.
### Verweisziele aus Berichten
Berichte führen fachlich notwendige Belegstellen als Verweise mit (Purple
Knight: Abschnitt „References"; PingCastle: Dokumentationslisten). Das Attribut
`href` wurde bis zur Freigabe vom 2026-07-26 pauschal entfernt, wodurch diese
Belegstellen verlorengingen.
Seither gilt eine engere Regel statt einer pauschalen Entfernung:
- Erhalten bleibt `href` **ausschließlich an einem Anker** und **ausschließlich
als `http:`- oder `https:`-Adresse** ohne Leerzeichen, Anführungszeichen oder
spitze Klammern.
- Jedes andere Schema (`javascript:`, `data:`, `file:`, `vbscript:` und alle
weiteren) sowie `xlink:href` werden weiterhin entfernt und gezählt.
- Alle übrigen aktiven Attribute (`on*`, `src`, `srcdoc`, `action`,
`formaction`) und aktiven Elemente werden unverändert entfernt.
- Der übernommene Wert wird normalisiert neu geschrieben und maskiert; Textinhalt
von Zellen mit Verweisen wird ebenfalls maskiert, damit ein Bericht kein
eigenes Markup einschleusen kann.
- Excel führt Verweisziele nicht im Zelltext, sondern als Eigenschaft der Zelle.
Sie unterliegen derselben Prüfung. Das Format kennt höchstens ein Ziel je
Zelle.
- Die Darstellung prüft in `RichTextValue.safeHref` ein zweites Mal und rendert
Verweise ausschließlich mit `target="_blank"` und `rel="noopener noreferrer"`.
Regressionen: `tests/importers/html-importer.test.ts` (Web-Adresse bleibt,
`javascript:`, `data:` und `file:` verschwinden, eingeschleustes Markup wird
maskiert), `tests/importers/excel-importer.test.ts` (Zellverweis wird
übernommen, Skriptschema nicht), `tests/server/node-import-engine.test.ts`
(Ereignisattribute fallen weiterhin heraus).
## API-Sicherheitsgrenze
- Alle Endpunkte sind unter `/api/v1` versioniert.
- Browser-App und API werden vom gleichen Ursprung ausgeliefert; der Server setzt
keine CORS-Freigabe.
- Schreibzugriffe verlangen `X-Assessor-Request: 1` und weisen fremde
`Origin`-Header ab.
- Antworten setzen CSP, `nosniff`, `DENY` für Frames, `no-referrer` und eine
Same-Origin-Ressourcenrichtlinie.
- API-Fehler enthalten eine Request-ID, aber keine internen Stacktraces.
- Das Audit-Log speichert nur Zeitpunkt, Methode, Pfad, Status, Dauer, Request-ID und gegebenenfalls einen Fehlercode, niemals Datei- oder JSON-Inhalte.
- Quelldateien sind auf 100 MiB begrenzt; Base64-JSON-Anfragen auf 140 MiB und Importstapel auf 50 Dateien. Tabellen-, Zeilen-, Spalten-, Zell-, Markup-, JSON- und ZIP-Grenzen werden vor und nach dem formatspezifischen Parsing geprüft.
- Der Server verarbeitet Parseraufträge in isolierten Workern mit standardmäßig 30 Sekunden Laufzeit, 512 MiB Old-Generation-Speicher, zwei parallelen Aufträgen sowie einer begrenzten Warteschlange.
- Dateiendung, deklarierte Größe, Base64-Form und tatsächliche Byteanzahl werden
vor dem Parsing geprüft. Große Base64-Zeichenfolgen werden iterativ validiert,
damit die API-Prüfung selbst keinen JavaScript-Stacküberlauf erzeugt.
### Externes Work-LiteLLM fuer AI Overview
- AI Overview ist ohne `ASSESSOR_AI_MODE=litellm` deaktiviert. URL, Modellalias
und Bearer-Key kommen ausschliesslich aus der Backendumgebung und werden nie
an den Browser, Exporte, Persistenz oder Logs weitergegeben.
- Eine externe Anfrage entsteht nur nach ausdruecklichem Generate/Regenerate.
Uebertragen wird ausschliesslich der bestehende versionierte
`resultsToPrivacySafeExportJson`-Inhalt des vollstaendigen aktiven Timeslots;
Rohdateien, Reviews, Quelltabellen, Storage Keys und nicht freigegebene
Environmentfelder bleiben lokal.
- Der konfigurierte Ursprung muss HTTPS verwenden, darf keine Credentials,
Query, Fragmente oder Loopbackadresse enthalten und kann nicht ueber die API
beeinflusst werden. Redirects sind verboten; Timeout und Antwortgroesse sind
begrenzt.
- Assessmentwerte bleiben nicht vertrauenswürdige Daten. Modellantworten werden
als inertes JSON geparst und lokal gegen Schema, Laengen, Quell-IDs,
Environment-Properties und direkte E-Mail-/IP-Identifier geprueft. React
rendert ausschliesslich Text, kein HTML oder Markdown.
- Persistiert werden nur Laufmetadaten und ein erfolgreich validiertes
Endergebnis. Prompts mit Assessmentdaten, Chunk-Zwischenergebnisse und
Providerantworten werden nicht aufbewahrt. Fehlgeschlagene Calls werden nicht
automatisch kostenpflichtig wiederholt.
- Das Ergebnis ist beratend und kann weder Score, Finding, Review, Accepted Risk
noch Importdaten veraendern. Weitere Details stehen in
[docs/AI_OVERVIEW_SECURITY.md](docs/AI_OVERVIEW_SECURITY.md).
## Batchimport-Grenze
Mehrdateiimporte verwenden eine serverseitige Vorschau mit eindeutiger Batch- und Eintrags-ID. Der Abschluss enthält nur die ausgewählten IDs, SHA-256-Werte und Dateimetadaten; das Backend gleicht sie gegen die von ihm selbst geparste Vorschau ab. Geänderte, unbekannte, verdrängte oder nach 15 Minuten beziehungsweise einem Neustart abgelaufene Auswahlen werden vor jeder Persistenz abgewiesen. Der Vorschaucache ist zusätzlich auf 10 Batches und 256 MiB Quelldaten begrenzt.
Maximal 50 Dateien werden pro Vorschau akzeptiert. Jede Datei wird unabhängig verarbeitet, damit ein Parserfehler kontrolliert als einzelne Fehlerzeile erscheint. Erst die bestätigte Auswahl wird in ein kanonisches Modell überführt. Projekt, Assessment, Scan-Lauf, Dateien, Tabellen, Findings, Evidenz, Diagnosen und Fingerprint-Historie werden gemeinsam in einer Repository- beziehungsweise PostgreSQL-Transaktion gespeichert.
SHA-256 wird aus den tatsächlichen Bytes berechnet. Die Datenbank speichert nur Fingerabdruck und Metadaten, nicht noch einmal den Dateiinhalt. Im Browserfallback liegt diese Historie nur im lokalen Browser-Speicher und ist daher keine Mehrbenutzersicherheits- oder Persistenzgarantie.
## PostgreSQL-Grenze
Ist `ASSESSOR_DATABASE_URL` gesetzt, verwendet das Backend PostgreSQL. Ohne URL
läuft der ausdrückliche In-Memory-Entwicklungsmodus. Eine konfigurierte, aber
nicht erreichbare Datenbank verursacht einen Startfehler; es gibt keinen stillen
Fallback mit möglichem Datenverlust.
- SQL-Werte werden ausschließlich über PostgreSQL-Parameter übergeben.
- Fremdschlüssel, Checks und Eindeutigkeitsregeln sichern Beziehungen zusätzlich
zum kanonischen Modellvalidator.
- Ein Import verwendet genau eine Poolverbindung und eine Datenbanktransaktion.
- Die globale Repository-Revision wird `FOR UPDATE` gesperrt und verhindert das
Überschreiben zwischenzeitlicher Änderungen.
- Migrationen werden per Advisory-Lock serialisiert, transaktional ausgeführt und
mit SHA-256-Prüfsumme protokolliert.
- Bereits angewandte Migrationen dürfen nicht verändert werden.
- Die Docker-Entwicklungsdatenbank veröffentlicht PostgreSQL nur auf
`127.0.0.1`.
- TLS darf nur für lokale Loopback-Ziele deaktiviert werden. Für entfernte
Datenbankziele ist TLS standardmäßig erforderlich.
- Datenbank-URLs und Passwörter werden nicht protokolliert und `.env.postgres`
wird nicht versioniert.
Originaldateien werden aktuell nicht als separate Serverartefakte aufbewahrt.
Das kanonische Modell kann eine Quelle ausdrücklich als eingebettet, extern oder
nicht aufbewahrt kennzeichnen. Backupdateien benötigen gesonderten Zugriffsschutz
und ein in Phase 14 festzulegendes Aufbewahrungs- und Löschkonzept.
## Report Engine (Nur-Lese-Grenze und Archiv)
Ergaenzung 2026-09-30 (2.10.0): Die Report Engine laeuft eigenstaendig neben ASSESSOR
und liest nur. Mit PostgreSQL nutzt sie einen eigenen kleinen Pool, dessen Sitzungen
`default_transaction_read_only=on` erzwingen. PostgreSQL lehnt damit jeden
Schreibversuch ab. `PostgresAssessorRepository.openReadOnly` verweigert eine nicht
schreibgeschuetzte Sitzung und stoesst keinen Result-DB-Neuaufbau an. Der Report-Leser
fuehrt keine Migrationen aus. Der Lese-Port stellt nur Lesemethoden bereit, und ein
Architekturtest verhindert Aufrufe schreibender Repository-Methoden. Faellt die Report
Engine beim Start aus, laeuft ASSESSOR weiter und nur Reportlaeufe werden abgelehnt.
Jeder Reportlauf wird ausserhalb der Datenbank einmalig und danach schreibgeschuetzt
archiviert: Projektion, beide HTML-Dateien und ein Manifest mit SHA-256-Werten. Das
Archiv enthaelt vollstaendige technische Kundendaten und ist ein sensibler lokaler
Speicher. Es liegt nie im Repository, im ausgelieferten Anwendungsordner oder in einem
OneDrive-Ordner (beim Start geprueft). Der Ordnername je Client ist ein Hash der
Projekt-ID, Lauf-IDs werden validiert, und Dateien werden beim Lesen gegen das Manifest
geprueft. Mit dem Client wird auch sein Archiv geloescht. `projection.json` und Manifest
werden nie zusammen mit dem Management Report ausgeliefert. Aufbewahrungsfristen
bleiben Teil der Phase-14-Entscheidungen.
## Tauri-Grenzen
- Die Desktop-Capability enthält ausschließlich `core:default`.
- Die Produktions-CSP erlaubt keine Verbindung zum Vite-Entwicklungsserver.
- HTTP-, WebSocket-, Shell- und Dateisystem-Plugins sind nicht aktiviert.
- Tauri bleibt eine optionale Hülle und enthält keine neue Fachlogik.
## Abhängigkeiten
`xlsx@0.18.5` bleibt wegen der bestehenden Kompatibilitätsanforderung vorerst
gebunden und wird lokal mit deaktivierter Formel- und VBA-Verarbeitung
eingesetzt. jsdom wird ausschließlich als lokaler, nicht skriptausführender
Markupadapter verwendet. `pg@8.22.0` stellt den parametrierten PostgreSQL-Pool
bereit. `npm audit` und `npm audit --omit=dev` melden im verifizierten
Abschlussstand keine bekannten Schwachstellen. Nicht vertrauenswürdige Dateien
bleiben unabhängig davon eine Eingabegrenze.
## Regressionstests
`npm test` führt Modul-, Server-, Parser-, API-, Migrations- und
Repositorytests sowie `tests/local-only-check.mjs` aus. Die Architekturprüfung
erlaubt Browser-`fetch` nur im gekapselten Same-Origin-API-Client und prueft den
freigegebenen Backendclient fuer das explizite HTTPS-Work-LiteLLM; sie verhindert
CORS-Freigaben, zusätzliche Netzwerkpfade,
externe Assets, erweiterte Tauri-Rechte und Datenbankzugriffe aus React-Modulen.
Der PostgreSQL-Integrationstest verwendet eine ausdrücklich gesetzte
`ASSESSOR_TEST_DATABASE_URL`. Im verifizierten Abschlusslauf wurde eine
isolierte PostgreSQL-16-Instanz verwendet. Zusätzlich wurden ein Custom-Format-
Backup mit `pg_dump`, ein Restore in eine getrennte Datenbank und die enthaltene
Migrations- und Profildatenstruktur geprüft.
Die verbindlichen Import- und Workergrenzen sowie die geprüften Fehlerfälle sind in [docs/IMPORT_SECURITY_LIMITS.md](docs/IMPORT_SECURITY_LIMITS.md) dokumentiert.